Falldokumentation: Extreme Müdigkeit
Klinische Diagnose: extreme Müdigkeit; früher Divertikulose (durch homöopathische Behandlung beschwerdefrei); Hypertonie; asthmatische Bronchitis; Adipositas; Hyperhidrosis
Patientencode: M. K. Alter: 68 J. Geschlecht: w Beruf: Rentnerin
Behandlungsbeginn: 26.01.2017 Behandlungsende: 18.04.2017
Kurze Anamnese (Leitsymptom): Seit dem Tod ihrer Tante (vor ca. einem Jahr), die sie intensiv betreut hat, findet sie nicht mehr in ihren normalen Alltag zurück. D.h. sie ist immer müde, kommt nicht vor 10 Uhr aus dem Bett, hat zu nichts Lust und zur Hausarbeit schon gar nicht. Sie kommt nicht mehr in Schwung. Nur ein gutes Buch oder ein guter Film halten sie wach. Ansonsten schläft sie selbst im Sitzen ein. Sie berichtet von extremer Lustlosigkeit, sie habe keinen Elan. Die fortgesetzte klassisch-homöopathische Behandlung, in der sie sich befindet, hat auf diese Müdigkeit keinen Effekt.
Zwischenzeitlich wurde mittels EAP-Test eine Unverträglichkeit von Weizen und Gerste sowie Weizen- und Gerstengluten getestet sowie eine Belastung mit Blei, Cadmium, Nickel und Palladium. Außerdem wurde der Blasenmeridian links sehr niedrig getestet (BI li 42). Eine Ausleitung mit drei Durchgängen des Programms 270 sowie einmal P 280 beseitigten die Unverträglichkeiten und Belastungen, jedoch ohne Auswirkung auf die Müdigkeit. Ebenso konnte der EAP-Wert des Blasenmeridians mit drei Anwendungen des Programms 482 in den Normbereich gebracht werden; auch dies ohne Auswirkungen auf die extreme Müdigkeit.
Auf Anraten führte die Patientin eine Darmsanierung mit Myrrhinil und anschließend Symbiolact comp. durch. Dadurch fühlte sich die Patientin besser, v.a. auch im Hinblick auf den Stuhlgang, der morgens nicht mehr so oft stattfand und nicht mehr so weich war. Die Müdigkeit wurde jedoch auch dadurch nicht beseitigt.
Kurzer Befund (z.B. Labor, EAP, erster Softwareausdruck):
- EAP-Messung am 14.12.2016: Dü re 70
- Bioresonanztest auf Epstein-Barr-Virus D4 mit A=7: Dü re 60
- Bioresonanztest auf Cytomegalie-Virus D4 mit A=7: keine Resonanz
- Bioresonanztest auf Coxsackie-Virus 04 mit A=7: keine Resonanz
Therapieverlauf und therapeutische Maßnahmen inkl. Verlaufskontrolle (z.B. EAP):
- 26.01.2017: Biorhythmus (=BR) hyper+ Blut in MT1, Programm 256 mit EBV D4 mit A=7 + Blut in MT1
- 28.02.2017: Telefonisch berichtet sie, dass sich die Müdigkeit in Grenzen hält, es sei nicht so schlimm wie vorher. Sie habe aber seit einiger Zeit starke Schmerzen im rechten Schultergelenk/Oberarm, der halbe Oberarm sei stark geschwollen, ohne dass es ein Trauma gegeben habe. Sie benötigt ständig Schmerzmittel. Orthopädisch ist Physiotherapie empfohlen, was sie aber nicht gerne machen möchte.
- 08.03.2017: BR hyper+ Blut in MT1, P 256 mit EBV D4 mit A=*70 + Blut in MT1, P 580 (wegen Schulterschmerzen re) + Aktivelektrode lokal
- 20.03.2017: Die Schulter-Arm-Beschwerden waren kurz besser, als sie die Praxis verlassen hat, aber schon zu Hause war es wieder schlechter. Die Müdigkeit ist 50% besser als die ganzen Monate vorher. Sie schläft schon noch im Sitzen ein, aber sie ist nicht mehr so schrecklich müde, dass sie denkt, sie fällt um, wenn sie sich nicht hinsetzt. BR hyper+ Blut in MT1, P 256 mit EBV D4 mit A=*70 + Blut in MT1, P 233 Schulter/Oberarm re, 2 Durchgänge + Blut in MT1 + Aktivelektrode
- 27.03.2017: Der Arm wurde erst besser, aber bald fing der Schmerz wieder an. Sie benötigt jedoch nicht mehr zwei lbuprofen 800/Tag, sondern kommt jetzt mit 1x 600er und die letzten beiden Tage mit je 1x 400er aus. Sie musste auffallend viel Wasserlassen nach der letzten und auch der vorletzten Behandlung. Ihre Füße sind weniger geschwollen. Die Müdigkeit geht jetzt, sie hat „mehr Aufschwung und Elan“. BR hyper+ Blut in MT1, P 256 mit EBV D4 mit A=*70 + Blut in MT1, P 233 Schulter/Oberarm re, 2 Durchgänge + Blut in MT1 + Aktivelektrode
- 03.04.2017: Die Müdigkeit ist nicht zurückgekommen, sie kommt damit zurecht. Es fehlen noch etwa 30-40% zum früheren Niveau. Sie hat aber mehr Initiative ergriffen, z.B. täglich spazieren zu gehen. Und sie schläft nicht mehr ein, sobald sie sich hinsetzt. Bzgl. des Arms hat sie seit drei Tagen den Eindruck, dass es viel besser geworden ist. Sie kann den Arm besser nach hinten bewegen, nimmt morgens bzw. abends je 1/2 lbuprofen 800, die abends vergisst sie aber meist. So gut wie gestern war der Arm schon lange nicht mehr. Ca. 60% besser als am Anfang. Weiterhin mehr Wasserlassen. Test auf EBV mit Lu li = 70 ergibt keine signifikante Resonanz mehr. Da sie ihr früheres Energieniveau jedocl1 noch nicht erreicht hat, wird nocl1 ein fünftes Mal mit P 256 und EBV D4 therapiert. BR hyper + Blut in MT1, P 256 mit EBV D4 mit A=*70 + Blut in MT1, P 233 Schulter/Oberarm re, 2 Durchgänge+ Blut in MT1 + Aktivelektrode
- 12.04.2017: Bzgl. Müdigkeit berichtet sie, dass sie schon sehr, sehr müde sein muss, um auf der Couch einzuschlafen. Es ist eigentlich fast wieder so wie früher: ,,Wenn noch 10% der Müdigkeit übrig ist, ist es viel.“ Der Arm wird langsam besser, sie kann ihn aber immer noch nicht schmerzfrei nach hinten bewegen und benötigt lbuprofen 400 morgens, um den Alltag zu bewältigen. BR hyper+ Blut in MT1, P 581 (wegen Schulterschmerzen re) + Aktivelektrode lokal; nach 5 min keine Besserung der Schmerzen, daher Wechsel zu P 580; nach 5 min kein Schmerz beim Bewegen des Arms nach hinten; daher noch weitere 5 min therapiert. Danach schmerzfrei.
- 18.04.2017: Meine Energie ist wieder wie früher. Der Arm hat sich weiter gebessert.
Nebenwirkungen und unerwünschte therapeutische Effekte: keine
Wurden zusätzlich andere therapeutische Maßnahmen (z.B. Arzneimittel, Salben etc.) zusätzlich eingesetzt? Welche?:
Parallel wurde sie mit homöopathischen Einzelmitteln behandelt für ihre anderen Beschwerden, die jedoch schon vorher gegeben wurden, ohne dass sich die Müdigkeit dadurch irgendwie verbessert hätte. Im Einzelnen waren dies während der hier geschilderten Therapiephase Sulf. C30, Jab. C30, Sulf. C30/200 sowie Lach. C200.
Beurteilung der therapeutischen Effektivität der BioKat-Therapie (Zutreffendes ankreuzen):
sehr gut X gut O befriedigend O ungenügend 0
Begründung der Beurteilung:
Eine seit über einem Jahr bestehende und anhaltende, extreme Müdigkeit, die den Alltag und die Lebensfreude der Patientin sehr stark beeinträchtigt hat und die bislang durch keine anderen Maßnahmen beseitigt oder wenigstens gemildert werden konnte, wurde durch fünf Behandlungen mit der EBV-Nosode komplett behoben.
Auch wenn keine Krankheitssymptome, die auf Mononukleose hinweisen, von der Patientin erinnert werden können, konnte durch Testung mit dem EAP-Bioresonanztest eine entsprechende Belastung gefunden werden. Die komplette Remission ihrer diesbezüglichen Symptomatik untermauert zusätzlich den Verdacht, dass eine EB-Virusbelastung die Ursache der starken Beeinträchtigung ihrer Lebensenergie gewesen ist.
Die längeren Pausen zwischen den einzelnen Sitzungen waren durch terminliche Schwierigkeiten bedingt; theoretisch hätte der Zeitaufwand für die gesamte Behandlungsdauer kürzer sein können.
Anmerkung
Falldokumentationen werden von Therapeuten die mit BioKat Geräten arbeiten erstellt. Sie spiegeln die Möglichkeiten wieder, die mit der Art von Therapie erreicht werden können. Das bedeutet jedoch nicht, dass im Einzelfall die gleiche Wirkung bei anderen Patienten mit gleichem Symptom wiederholt werden können. Falldokumentationen dienen anderen Therapeuten als Hilfe um Einblicke in eine ihnen unbekannte Methode zu bekommen und neue Therapieansätze kennen zu lernen.













